Luthers Leben - gezeichnet und mit Sprechblasen

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Anschlag mit Folgen

Ansprechend und für Kinder und Jugendliche leicht verständlich - in "Martin Luther - Ein Mönch verändert die Welt" sind die wichtigen Szenen aus Luthers Leben kurz und knapp dargestellt. Hier der Anschlag der 95 Thesen Luthers gegen die Praxis des Ablasshandels der katholischen Kirche. Der 31. Oktober 1517 markiert aus heutiger Sicht den Auftakt von Luthers Reformation.

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Hier stehe ich...

Ein weiterer Beleg für die Verständlichkeit des Comics ist diese Szene: Vor dem Reichstag in Worms soll Luther seine Schriften widerrufen. Doch er hat bessere Argumente als seine päpstlichen Gegner und der Kaiser. Er bleibt standhaft.

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Teufel und Dämonen

Luther geriet zeit seines Lebens in persönliche Krisen, immer wieder auch von depressiven Phasen begleitet. Der Theologe sah darin - ganz dem Denken seiner Zeit verhaftet - das Wirken des Teufels und seiner Dämonen. Kein Wunder, denn von deren Unwesen ist in der Bibel viel die Rede. Dieses Bild aus dem Comic "Martin Luther - Ein Mönch verändert die Welt", bringt das stark zum Ausdruck.

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Thesenanschlag in schwarz, weiß und grau

Grafisch interessant, jedoch farblich reduziert, kommt Luthers Leben - hier zum Vergleich der Thesenanschlag - im Comic "Martin Luther" daher. Dennoch verstehen es die Schülerinnen des Augsburger Mädchen-Gymnasiums - allesamt grafisch begabt - über die Darstellung von Luthers Vita hinaus für visuelle Abwechslung zu sorgen.

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Reformationsgechichte im Boulevardstil

Diese Abwechslung passiert etwa, wenn in reißerischen Schlagzeilen über Luthers ungeheuerlich anmutendes Vorgehen in fiktiven Boulevardzeitungen heutiger Machart berichtet wird. Layouts, die bekannt vorkommen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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Von schlicht, bis poppig

Beim Übertragen der revolutionären reformatorischen Ideen aus dem 16. Jahrhundert in die heutige Zeit, kennen die jungen Künstlerinnen kaum inhaltliche Grenzen. Das gilt auch für die gesamte grafische Umsetzung dieser Comic-Luther-Bildbiografie.

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Comic voller interessanter Bezüge

Der Comic "Zu Tisch bei Luthers in Wittenberg" ist nicht nur einfach so dahingezeichnet. Er steckt, wie die nächsten Bilder beweisen, voller interessanter, historischer und humorvoller Bezüge. So liegt dieser Stadtansicht Wittenbergs von 1536 eine Zeichnung aus dem Reisealbum des Pfalzgrafen Ottoheinrich zugrunde. Sie wurde lediglich in den Comic-Stil übertragen.

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Jede Menge Bezüge

Luthers Auftritt beim Reichstag in Worms im Comic "Zu Tisch bei Luthers in Wittenberg". Da das Gebäude von damals nicht mehr existiert, hat sich der Zeichner an der Architektur eines vergleichbaren Saals orientiert. Das interessierte Publikum links, ist einer Sequenz der Filmkomödie "Das Leben des Brian" nachempfunden. Eine andere Szene adaptiert Michelangelos Gemälde "Die Erschaffung Adams".

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Luthers "anderes Ich"

Auch dieser Comic spart Luthers Krisen nicht aus. Hier plagt Satan den flüchtigen Luther, der in seinem Versteck auf der Wartburg das Neue Testament der Bibel ins Deutsche übersetzt. Das Komische dieser Szene: der Teufel wird als Luthers Alter Ego dargestellt. Ähnlich sieht Luther wenig später aus, als er über Juden und Moslems in Zorn gerät. Seine Haare stehen dabei zu Berge wie Teufelshörner.

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Beinahe fotorealistisch

Der Comicroman "Martin Luther" ist ein Meisterwerk. Er stellt die aufregende Geschichte der Reformation auf 160 Seiten dar. Allein dieser Blick in die Studierstube des jungen Mönchs ist grafisch so fesselnd, dass er den Augenblick, den er festhält, voll und ganz hypt. Luther erkennt: Allein durch den Glauben an Jesus Christus kann der sündige Mensch vor dem gerechten Gott bestehen.

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Und noch ein Thesenanschlag

Das Veröffentlichen der 95 Thesen Luthers sieht in dieser Graphic Novel-Ausgabe so aus. Der Vergleich mit anderen Comic-Stilen offenbart die Unterschiede. Der Betrachter nähert sich dem Ort des Geschehens und fühlt sich mit hinein genommen in das historische Ereignis von Wittenberg im Jahr 1517. Geschichte wird beinahe erlebbar.

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Wer ist wessen Spielball?

Der kleine deutsche Mönch in der Hand des mächtigen Papstes in Rom? Noch ahnt der unangefochtene Führer der damaligen christlichen Welt nicht, dass Martin Luther seine Position dramatisch verändern wird. Glaube, Denken und Leben werden befreit von klerikalen Allmacht, Dogmatismus und päpstlichem Egoismus. Ein fantastisches und doppeldeutiges Bild - und insgesamt ein fesselnder Comicroman.

Allein von einem Cover auf die Qualität eines gesamten Comics zu schließen ist wohl kaum möglich. Hier einige Bilder aus den vorgestellten Luther-Comics, die einen Einblick in die grafische Umsetzung gewähren.